Die Einlegesteine bestanden früher zum Teil aus Ziegelstein,
sind mittlerweile von Betonprodukten sowie Holz, Styropor oder
anderen Materialien ersetzt worden.
Durch das sehr leichte Eigengewicht (ca.15 kg/lfdm.) und Volumen
der Träger sind die Transportkosten zur Baustelle entsprechend
gering.
Ebenso kann auf der Baustelle mit Kranen geringerer Traglast das
Halbfertigteil verbaut werden. Dies gibt privaten Bauherren die
Möglichkeit, die Geschossdecken in Eigenregie kostengünstig und
ohne großen maschinellen Aufwand zu verlegen. Die Träger sind in
bestimmten Rasterlängen als Lagerware zu kaufen, dadurch muss der
Kunde die "Decke" nicht vorbestellen und mit aufwendigen Plänen
konfektionieren lassen.
Gegenüber Elementdecken sind Einbauteile wie Elektrodosen,
Leitungen, Durchbrüche etc. in den Trägern nicht berücksichtigt und
müssen auf der Baustelle manuell nachgearbeitet werden.
Eine Zusatzbewehrung ist nicht notwendig und mit Ortbeton/Aufbeton
wird die Komplettdecke betoniert. Die vorgespannten Träger müssen
während der Aushärtezeit des Aufbetons nicht oder nur minimal mit
Stützen unterbaut werden. Die Unterseite der verlegten Decke ist
nicht tapezier- bzw. streichfähig und muss bei Bedarf vor Ort
verputzt werden.

Die vorgespannten Träger müssen während der Aushärtezeit des Aufbetons nicht oder nur minimal mit Stützen unterbaut werden.